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Aromatherapie in der Psychiatrie

Definitionen Netzwerk PsychAroma

In der Aromatherapie werden inhalative und dermale Anwendungen verdünnter, unverfälschter ätherischer Öle eingesetzt. Nach Bühring und Sonn (2013) entfalten dabei „die komplexen Verbindungen von Duftmolekülen unterschiedlichste zentralnervöse aber auch systemische Wirkungen im Organismus.“ Dieser Ansatz ist Teilbereich der rationalen Phytotherapie.

Bei der Aromatherapie in der Psychiatrie liegt der Fokus aromatherapeutischer Anwendungen auf der psychischen Befindlichkeit. Durch gezielte Interventionen (Riechen, Körperwahrnehmung, Achtsamkeit) wird in prozesshafter Arbeit Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement unterstützt. Ziel ist, die in der Therapie erlernten Erfahrungen und Handlungen in den Lebensalltag zu integrieren (Rudolf von Rohr, 2014). Im Rahmen ressourcenorientierter Gesundheitsförderung wird dabei Selbstwirksamkeit und Selbstbefähigung (Empowerment) gefördert.

Die Aromatherapeutin/der Aromatherapeut verfügt über eine vertiefte Ausbildung bezüglich dem Einsatz der ätherischen Öle wie auch über psychiatrisches Fachwissen.

Quellen:

  • Heilpflanzen in der Pflege. Bühring, U. & Sonn, A. (2013). Bern: Huber. S. 40
  • Aromatherapie in der Psychiatrie, Regula Rudolf von Rohr (2015). In Forum Aromatherapie Aromapflege Aromakultur. (Vol 46, S. 21) Kempten: Forum Essenzia e.V.

"Düfte sind ein Geschenk der Natur. Sie stärken Geist, Seele und Körper, was wissenschaftlich belegt ist. Die wunderbaren, wohlriechenden Düfte ermöglichen der Pflege einen neuen Zugang zum psychisch erkrankten Menschen."

Silvia Muff

Bereichsleitung ZASS & ZAP, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

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